Die Sprache ist der Schlüssel – Wir helfen dabei

Sprachrechner für DRKJeder kann etwas tun, um die Welt ein kleines Stückchen besser zu machen. Auch wir von CSM MeinSystemhaus wissen das. Deshalb unterstützen wir immer wieder ausgewählte Projekte. Heute freut sich Isolde Gomberg vom DRK Ortsverein Dreis-Tiefenbach: „Ich bin immer noch ganz von den Socken“.

Warum gibt es heute beim DRK Ortsverein so viele strahlende Gesichter? Weil die DRK von uns mit zwei Rechnerarbeitsplätzen ausgestattet wird. Zudem ist auf jedem dieser Rechner eine spezielle Software installiert, die das Erlernen der deutschen Sprache unterstützt. An diesen Sprachrechnern können Geflüchtete an den unterrichtsfreien Nachmittagen in ihrem eigenen Tempo weiterlernen. Wir sind überzeugt, dass der Weg zur Verständigung nun kürzer wird.

Hinter jedem Menschen steckt eine besondere Geschichte

Jeder Flüchtling hat seine eigene Geschichte. Wie zum Beispiel das junge Paar, dass aus Afghanistan in den Iran flüchten muss und dort lange Zeit „hängen bleibt“. Da sie sich illegal im Iran aufhalten, können Ihre beiden dort geborenen Kinder nicht zur Schule gehen. Deutschland ist ihre große Chance, denn im Iran können sie nicht bleiben und auch nach Afghanistan können sie nicht zurück. Obwohl sie noch im Asylverfahren stecken, wollen sie so schnell wie möglich die deutsche Sprache lernen. Dafür nehmen Sie jeden Tag den Weg zum DRK-Deutschkurs auf sich, obgleich sie nicht in der Nähe untergebracht sind. Isolde Gomberg kann viele solcher berührenden Geschichten erzählen.

Menschen, die uns beeindrucken

Die Schicksale der jungen Familie und auch die der anderen Flüchtlinge lassen uns nicht kalt. Zudem sind wir begeistert von den Menschen. Erstens von den Flüchtlingen, die voller Energie ihre Zukunft aktiv gestalten wollen. Zweitens von den „Ehrenamtlern“, die so viel Zeit und Kraft an andere Menschen verschenken. Zu dem „Migrationsteam“ gehören insgesamt 14 Lehrkräfte, die ehrenamtlich die deutsche Sprache lehren. Da freuen wir uns, dass die Sprachrechner sie zusätzlich im Unterricht unterstützen können. Obendrein lernen die Flüchtlinge auch noch den Umgang mit den Computern.

Freiwillig zur Schule – wo gibt’s denn so etwas?

An die eigene Schulzeit kann sich wohl noch jeder erinnern – viele hätten den Unterricht häufig lieber geschwänzt. Aber bei Menschen, die keinen Zugang zur Schulbildung haben, sieht das ganz anders aus. Im Gegensatz zu einem Integrationskurs ist die Teilnahme an den Deutschkursen der DRK freiwillig. Dementsprechend motiviert und engagiert sind die Menschen, die an diesen Kursen teilnehmen. Denn sie haben erkannt, dass die Sprache der Schlüssel zu fast allem ist.

Wenn wir mit unseren Technologien lokale Projekte unterstützen können, zögern wir nicht lange. Deshalb hieß es für uns hier relativ schnell: „Wir helfen“.