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IT-Sicherheit

Die IT-Sicherheitslage spitzt sich weiter zu

Im Netz wird jeder Vierte zum Opfer. Zu diesem Ergebnis kam bereits das Digitalbarometer 2020 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK). Ziel der Datenerhebung ist es, den aktuellen Wissensstand der Bevölkerung zum Thema IT-Sicherheit und Cyber-Kriminalität zu untersuchen. Befragt wurden insgesamt 2000 Personen ab 14 Jahren.

Neben finanziellen Schäden von bis zu 50.000 Euro sind auch psychische Schäden beispielsweise durch Datenverluste und zeitliche Schäden durch das Wiederherstellen von Daten nicht selten.

IT-Sicherheit in Zeiten von Corona

Besonders die aktuelle Pandemielange wirkt sich negativ auf die IT-Sicherheit aus. Die durch Corona vorangetriebene Entwicklung der Digitalisierung in Deutschland ist zum einen zwar positiv, vergrößert jedoch die Angriffsfläche für Cyber-Kriminelle. Sie nutzen die Unsicherheit von Unternehmen und Privatpersonen gezielt aus. Zu dieser Erkenntnis sind das BSI und die französische Agence nationale de la sécurité des systèmes d’information (ANNSI) gekommen.

Vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie betrachten beide Behörden die Informationssicherheit als wesentliche Voraussetzung einer erfolgreichen Digitalisierung. Sie werden sich auch zukünftig gemeinsam dafür einsetzen, die Digitalisierung in Frankreich, Deutschland und Europa sicher zu gestalten. 

BSI-Präsident Schönbohm erklärt: „Genauso wie das Corona-Virus machen auch Digitalisierungsprozesse und Cyber-Kriminelle nicht an Landesgrenzen halt. (…) Ausfälle (…) können verheerende Folgen haben, die wir uns gerade inmitten einer Pandemie nicht leisten können. Als Cyber-Sicherheitsbehörde des Bundes haben wir (…) daher einige Maßnahmen ergriffen, um die Cyber-Sicherheitslage (…) zu verbessern. (…) Auch die Unternehmen müssen ihren Teil dazu beitragen, etwa durch angemessene Investitionen in die Informationssicherheit.“
Auch Guillaume Poupard, Generaldirektor der ANSSI ist besorgt: „Die Zunahme von Cyber-Spionage, die gesteigerte Bedrohung durch Cyber-Kriminelle sowie das erhöhte Risiko für kritische digitale Systeme erfordern mehr denn je ein Bewusstsein für die Bedrohungslage. Wir müssen auf allen Ebenen handeln (…).“

Gefahren lauern überall

Nicht nur fehlende Schutzmaßnahmen steigern das Risiko, Cyber-Kriminellen in die Hände zu fallen. Auch der falsche Schutz birgt Gefahren. Das gilt für Privatpersonen genauso wie Unternehmen. Häufig – und das ergab auch die Umfrage des Digitalbarometers – fehlt das Bewusstsein, welche Gefahren das Netz mit sich bringen kann. Bereits im August haben wir auf unserem Blog davor gewarnt, die IT-Sicherheit auf die leichte Schulter zu nehmen.

Für Arne Schönbohm, Präsident des BSI, ist klar: „Wir müssen mehr Orientierung geben, was priorisiert und im Zusammenspiel genutzt werden muss, um einen digitalen Basisschutz zu ermöglichen.“

Genau hier setzen unsere Schulungen zum Thema Awareness und IT-Security an, denn die Voraussetzung für einen verantwortungsbewussten Umgang mit dem Netz ist das eigene Wissen.

„Kleinvieh macht auch Mist.“

Das gilt auch, wenn es um die Cyber-Sicherheit geht. Das Verwenden sicherer Passwörter und automatische Updates wären da doch schon ein erster Anfang oder? Schneller und einfacher lassen sich Sicherheitslücken kaum schließen. Für die Umsetzung weiterer sicherheitsrelevanter Maßnahmen stehen wir jederzeit zur Verfügung.

Als Managed Service-Kunde brauchen Sie sich darum keine Gedanken machen – das haben wir für Sie übernommen.